Freitag, 9. Dezember 2011

THE BLACK KEYS!

spätestens seit dem song "tighten up" find ich die
-sorry schon mal für den unweiblichen ausdruck -  
saugeil, und jetzt haben die tollen jungs von the black keys
ein neues, grandioses album rausgebracht.

el camino nennt sich das gute stück und kann sich hören lassen.
(für alle nicht-spanisch-sprechenden: das heisst "das auto". nur mal. so am rande.)

fazit: wer die nicht kennt, sollte die unbedingt kennenlernen.

und wenn wir schon dabei sind,
mein alter liebling...



...und mein neuer! (also liebling.)

Mittwoch, 7. Dezember 2011

the jezabels.















die machen musik! ohne witz jetzt. und irgendwie klingt die auch noch gut.

the jezabels ist ein vierköpfiges gespann aus australien, genauer sydney.
da kommt uns ja gleich der gute jack johnson in den sinn, aber nee, so klingt das nicht.
kein sunny surfertyp der uns mit gutelaune-musik auf der gitarre berieselt, sondern erinnert eher
ein wenig an the naked and famous. ihr musikstil ist an und für sich ziemlich schwer zu beschreiben,
also hat man das ganze - wo denn sonst, wenns undefinierbar ist -
in indie rock / indie pop / disco pop eingeordnet.
aha.

indie hin oder her, check this out. ihr werdet bestimmt noch von the jezabels hören.

Sonntag, 4. Dezember 2011

when I used to be young.


weiter...und weiter.

worte die in mich eindringen
sich in mir festkrallen
kann weder sprechen noch atmen
nur noch buchstaben inhalieren.
steh wie in trance, und doch taumelnd
im bann der parolen.
und tage später, tief in mir,
grosse sätze, grosse reden,
wollen irgendwie raus,
versuchen es als tränen,
deren freiheit ich standhaft verwehre.
mein herz schlägt nervös zum
beat der überemotionalität,
das blut schiesst nur so umher,
und ich, verloren tänzelnd,
seh die welt verkehrt.

ich nehm euch wahr,
aber nur durch einen schleier
und ihr seid zwar da,
doch trotzdem irreal.
denn unser leben
teilt sich langsam in zwei
kann euch nichts geben
ausser nen guten wunsch
lauf euch entgegen
und dann dran vorbei.
hoch höher und am höchsten
denn dort wo ich bin,
das reicht mir nicht.
und auch wenn ich weiterkomm,
genug wird es nie sein
denn wer stehen bleibt,
der bleibt eben stehn.
ich will spüren, fühlen,
barrieren überschreiten.
sinnlos, sinnfrei
und doch so sinnvoll sein.

ich will alles.

arroganz nennt ihr meine unersättlichkeit.
doch ist das alles nicht,
irgendwie und irgendwo zu flüchtig,
um es nicht vollständig und ausserordentlich
-denn ordentlich ist standart und standart reicht nicht-
auszuschöpfen?
lieber renn und strauchle ich
wohl wissend, es versucht zu haben.

und was ist schon glauben oder wissen,
studieren oder lernen?
lernen lernt man nicht durch lesen
sondern durch erleben und erfahren.
es fing alles so einfach an...
worte die in mich eindringen,
sich in mir festkrallen
kann weder sprechen noch atmen...
nur noch buchstaben inhalieren.
gefesselt war ich,
angezogen,
angesogen,
und will weiter.
und weiter.