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Freitag, 23. November 2012

Until we bleed

Factory Girl, kritische Biographie Andy Warhol's angeblicher Muse und ihrem tragischen Leben.
Unterlegt mit Lykke Li's Until we bleed.

(Wie singen doch die Jungs von KRAFTKLUB - "ein bisschen Melancholie, ein bisschen traurig sein...")
Passt zum Nebel, wa!

Sonntag, 18. November 2012

Matt Corby, das scheue Stimmwunder

Matt Corby heisst er, kommt aus Australien,
ist süsse 21 Jahre alt, hat haselnussigbraune Augen,
Zähne wie aus der Dr. Dent Werbung - und eine Stimme die durchdringt!

Diese Klänge bringen zum Schmelzen und zum Träumen,
der scheue und leidenschaftliche Blick zum Kochen...und ja.

Verdammt.

Ich will die Haare.
Ich will die Stimme.


Und gegen den Typ hätt ich eigentlich auch nix.


Mittwoch, 21. März 2012

I didn’t wanna wake up but then I felt your touch now I notice that I drink too much and the turning of the universe, oh.

Ein Teil des genialen Stücks "Pretender" auf dem am 16.3.2012 frisch erschienen
und absolut empfehlenswerten Album Album Happy To You von Miike Snow.

Der US-amerikanische Singer/Songwriter Andrew Wyatt  und die schwedischen Produzenten und Songwritern 
Christian Karlsson und Pontus Winnberg machen leichten Elektro-Pop der beschwingt. Karlsson und Winnberg 
haben für Britney Spears den Song "Toxic" produziert und unter anderem bereits mit Jennifer Lopez, Kelis Kylie Minogue, 
Madonna und Depeche Mode zusammengearbeitet. 

Gottseidank haben sie dann aber selber ihr Ding gedreht und 2007 Miike Snow in Stockholm gegründet. 
Was ja eine so viel bessere Idee war!

Devil's Work und Pretender besetzen auf meinem Iphone (nein, das ist keine Schleichwerbung, imfall!)
grad die Spitzenabspielplätze - und auch der Rest des Albums kann/muss sich hören lassen.




Donnerstag, 2. Februar 2012

Sommervorfreude aber eigentlich: The Vaccines

Ganz klar, nebst den Kings of Leon, eine meiner Lieblingsband üüüüberhaupt.
Und natürlich, wenn man heutzutage als Indie-Rock-Band nicht aus Schweden stammt,
dann halt aus England - genauer gesagt aus London, in diesem Falle.
Die werten Herren spielten als Vorband der Arctic Monkeys und spielen richtig richtig gut, auch live.
Übersetzt heisst The Vaccines ja "Die Impfungen" und den Namen haben sie gut gewählt.
Weil die mit ihren Liedern wie "Post Break-Up Sex", "If You Wanna" und "Wreckin’ Bar (Ra Ra Ra)"
super Laune machen - und gegen Mainstream-Seich impfen.
Das Debütalbum What Did You Expect from the Vaccines? kam am 14. März 2011 auf den Markt und stieg auf Platz 4 der Albumcharts ein.
Die Band selbst beschreibt ihre Einflüsse folgendermaßen:
„…50s rock ‘n’ roll, ’60s garage and girl groups, ’70s punk, ’80s American hardcore, C86 and good pop music.“

Das spielt auch gar keine Rolle, weil so oder so klingt es einfach...geil, äh, toll.

Bitteschön - Das Wetsuit Instagram Video ist einmal Sommer zum Mitnehmen!




Und das. Das ist einfach wahnsinnig schön.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Wenn du mich küsst, ist die Welt ein bisschen weniger scheisse.

Das sag nicht ich, das sagen die.

Die, die heissen Kraftklub. Und die haben auch gemeint, Berlin sei doof.
Naja, das kann ich so nicht unterschreiben. Aber! Aber die Jungs sind trotzdem voll stark.
(Nicht nur weil die Kraftklub heissen. Jaja, ich und mein Wortwitz. However!)

Deutscher Rap mit Indie-Rock vermischt, paar Fluchwörter und zynische Texte -
klingt unheimlich, find ich, super.

Nämlich so.



Ach übrigens, die deutschen Herren sind am 19. April im ABART in Züri.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Jamie N Commons - der neue Johnny Cash

22 jahre alt, schmächtig, gross - und eine raue Stimme, die unter die Haut geht.

Dieser junge Mann sieht auf den ersten Blick gar nicht so aus,
aber hat doch einiges zu bieten. Der Amerikaner wird zu Recht mit Johnny Cash verglichen
und ist wohl eine der musikalischen Entdeckungen des letzten Jahres.
Jamie N Commons heisst das Stimmwunder und hat mit der Single "The Preacher",
welche Lust auf verrauchte, dunkle Bars und Whiskey macht, schon einige Ohren beglückt.

Und das wird wohl nicht das Letzte sein, was wir von ihm hören.


Montag, 26. Dezember 2011

first aid kit


...ist, nicht ein erster hilfekasten - oder evtl doch in irgendeinerweise -
sondern eine schwedische mädchenband.
haaaach, schweden.


however, die blutjungen schwestern klara und johanna kommen aus söderberg
und machen verträumten folk / indie-pop zum tee trinken,
melancholisch aus dem fenster gucken und das leben schön finden.

vor drei jahren wurde auf youtube ein video veröffentlicht,
welches die beiden schwedinnen im wald sitzend und selbstvergessen
"tiger mountain peasant song" singend zeigt.
2010 erschien dann das erste album "the big black & the blue".

und das, das hat überzeugt.

denn - dass die beiden was auf'm kasten haben, hat auch jack white bemerkt,
also wurde jüngst ein song mit dem white stripes-sänger aufgenommen.
namens "it hurts me too".

("it hurst me too"....passt irgendwie zum namen "first aid kit", nicht?
könnte glatt der titelsong für ne kitschige ärzteserie werden.
haha!
ok, ich lass das mit dem witze reissen.)


jedenfalls - das beste zum schluss: 
die talentierten mädels von first aid kit kommen am 20.02.2012 nach zürich!
also, genauer gesagt ins mascotte.

die tickets sind erschwinglich und wer nicht geht ist doof.






Mittwoch, 21. Dezember 2011

beirut.

nein, keine reisereportage. sondern schon wieder ein geographischer namen für eine band.

beirut! eine us-amerikanische folkband die wunderbaren indie-rock / folk
macht, der an unbeschwerte strassenmusikanten
erinnert...eine einzigartige mischung aus orchestraler zigeunermusik,
melodischem pop und osteuropäischer polka.

jep, richtig gelesen und ich hab mich auch nicht verschrieben - amis.
i gotta be kidding? nö.
dieses mal nicht.
der gründer der band hat nämlich in jungen jahren kurzerhand die schule abgebrochen
um in europa rumzureisen. da hat er die romas und balkanische blasmusik für sich entdeckt.
und das war gut so.
(heisst jetzt nicht dass ihr alle euer studium oder so abbrechen solltet, gell.)

aber jedenfalls, zach condon, so heisst der nämlich, hat dann die band "beirut" gegründet,
die mittlerweile aus elf mann besteht.

und ich find die besser als jede fussballmannschaft.





Freitag, 9. Dezember 2011

THE BLACK KEYS!

spätestens seit dem song "tighten up" find ich die
-sorry schon mal für den unweiblichen ausdruck -  
saugeil, und jetzt haben die tollen jungs von the black keys
ein neues, grandioses album rausgebracht.

el camino nennt sich das gute stück und kann sich hören lassen.
(für alle nicht-spanisch-sprechenden: das heisst "das auto". nur mal. so am rande.)

fazit: wer die nicht kennt, sollte die unbedingt kennenlernen.

und wenn wir schon dabei sind,
mein alter liebling...



...und mein neuer! (also liebling.)

Mittwoch, 7. Dezember 2011

the jezabels.















die machen musik! ohne witz jetzt. und irgendwie klingt die auch noch gut.

the jezabels ist ein vierköpfiges gespann aus australien, genauer sydney.
da kommt uns ja gleich der gute jack johnson in den sinn, aber nee, so klingt das nicht.
kein sunny surfertyp der uns mit gutelaune-musik auf der gitarre berieselt, sondern erinnert eher
ein wenig an the naked and famous. ihr musikstil ist an und für sich ziemlich schwer zu beschreiben,
also hat man das ganze - wo denn sonst, wenns undefinierbar ist -
in indie rock / indie pop / disco pop eingeordnet.
aha.

indie hin oder her, check this out. ihr werdet bestimmt noch von the jezabels hören.

Sonntag, 20. November 2011

No Way.

ein wunderschönes video.
eines unglaublich tollen liedes.
von einer absolutundsowasvongrandiosen band.

Freitag, 11. November 2011

LANA! DEL! REY!!!















und ja, da müssen so viele ausrufezeichen stehn.

warum? nicht nur weil, ja liebe jungs, die junge dame
ein richtiger hingucker ist, nee.
weil lana del rey anders ist.
und nicht anders im sinn von lady-gaga auffallen, wohlbemerkt.

die süddeutsche.de beschreibt sie ziemlich treffend folgendermassen:
"Mit ihrem Sixties-Soul besingt Lana Del Rey eine alte, eine bessere Welt. 
Mal ist sie treuliebendes Hausweibchen, das mit gekühlten Cocktails und 
Abendessen geduldig auf den Liebsten wartet: "I would wait a milion years"; 
mal spielt die das Bad Girl à la Bonnie Parker, mit gestohlenem Diamantenarmband und Schusswaffen-Fetisch: 
"It's kinda fun when I hit you in the back of the head with a gun". 
Und im nächsten Song wird sie zum Trailerpark-Mädchen, mit Videospielen, 
Bierdosen und durchzechten Nächten auf dem Schoß des Liebsten. 

Ich bin das alles zusammen, möchte die 24-Jährige uns glauben machen: 
Nicht mehr oder weniger als der amerikanische Traum in Person."


soso. die gute produziert nach eigener aussage "hollywoodpop/sadcore".

sagt uns ja jetzt erst mal nix...

...deshalb, reinhören, on repeat und verlieben.

(und hey.
blue jeans ist DEFINITIV eine hör-degustation wert. hat mich jedenfall schon süchtig gemacht. also achtung.)