Sonntag, 18. November 2012
Vom Leben gelernt
Den Ausmachknopf muss ich drücken
die Klappe runterklappen
nichts mehr an mich ranlassen
weil das nur zu Diskussionen führt.
Sofort an der Wurzel der Immagination ziehen
und einfach mal funktionieren
- Emotionalität kann zu Depressionen führen.
Ich schalt jetzt ab und denk nicht mehr
was war, wird vergessen.
Weil in Erinnerungen schwelgen
nur eine süsse, fiese Wehmut mit sich bringt.
Weil ich sowieso machtlos bin,
gegen die Gewalt der menschlichen Empfindungen,
welche nicht meine sind,
welche ich nicht steuern kann,
nicht steuern sollte.
"Und nichts geschieht ohne Grund
und alles kommt wie es muss",
ist manchmal ein Haufen Mist!
Denke ich in schwachen Momenten für mich.
Verzeihen hab ich gelernt
vertrauen hab ich verlernt.
Deshalb muss ich den Ausmachknof drücken
die Klappe runterklappen
nichts mehr an mich ranlassen.
Den Fokus auf Ego richten.
Liebestexte an mich selber dichten.
Das Leben selbst in die Hand nehmen
und mich nicht gehen lassen
treiben lassen
trotzdem Situationsspontanität zulassen.
Den
einen
meinen
Moment! fassen.
Glücklich sein mit dem was ich hab
mit dem was ich bin
und mich nicht fragen,
was hat das alles hier für einen Sinn?
Klugscheisser Philosophen
und Glückskekse kennen die Antwort nicht.
Nicht mal Mike Shiva, sicherlich.
Also, was solls?
Ich halte die Augen offen
für noch so viel Abenteuer
für noch so viel Ungeheuer!
Ich fahr auf der Achterbahn meines Lebens
rauf und runter,
es geht drüber und drunter,
das Adrenalin im Fall gibt dir den Kick
den du manchmal brauchst
für Dich.
Den Ausmachknopf muss ich drücken
die Klappe runterklappen
nichts mehr an mich ranlassen
weil das nur zu Diskussionen führt.
Das Leben leben,
die Liebe lieben
und manchmal halt den Fokus auf Ego richten.
Liebestexte an mich selber dichten.
Vom Leben gelernt hat man immer wieder
und nie aus.
Und das,
das macht das Leben aus.
Freitag, 16. November 2012
Du bist genau gut so wie es ist.
Es ist wie's ist
und alles hat seinen Grund
jedes Geschehen leitet dich weiter
nichts ist so wie es scheint
und alles scheint nicht so wie es ist.
Wenn etwas Unerwartetes passiert
dann bezeichne es als Glück.
Drehe den Spiess um
und mach alles anders
es ist viel zu kurzlebig
um bei alten Ritualen zu verweilen.
Tut dir jemand weh
den du mal mochtest
vergesse die Figur
und vergesse die Trauer.
Lebe das Leben so wie du es möchtest
lass es nicht leiten
von Menschen die es nicht wert sind.
Du allein bestimmst deinen Weg!
Gehe und renne und wechsle die Richtung!
Springe in Pfützen und klettere auf Dächern
damit du die Welt von oben siehst
und die Schönheit erblickst
die so oft so schnell vergessen bleibt,
im Dunkeln scheint.
Sei Dich selbst und lass dich nicht überreden
etwas anderes zu sein.
Alles an Dir ist bestens wie es ist
wenn du es selbst liebst.
Glaube an die Liebe
Glaube an das Leben
dann wirst du alles Glück erstreben
Lebe im Moment
vergiss das gestern, vergiss das Dort.
Die Zukunft will nur Gutes,
wenn du es zulässt.
und alles hat seinen Grund
jedes Geschehen leitet dich weiter
nichts ist so wie es scheint
und alles scheint nicht so wie es ist.
Wenn etwas Unerwartetes passiert
dann bezeichne es als Glück.
Drehe den Spiess um
und mach alles anders
es ist viel zu kurzlebig
um bei alten Ritualen zu verweilen.
Tut dir jemand weh
den du mal mochtest
vergesse die Figur
und vergesse die Trauer.
Lebe das Leben so wie du es möchtest
lass es nicht leiten
von Menschen die es nicht wert sind.
Du allein bestimmst deinen Weg!
Gehe und renne und wechsle die Richtung!
Springe in Pfützen und klettere auf Dächern
damit du die Welt von oben siehst
und die Schönheit erblickst
die so oft so schnell vergessen bleibt,
im Dunkeln scheint.
Sei Dich selbst und lass dich nicht überreden
etwas anderes zu sein.
Alles an Dir ist bestens wie es ist
wenn du es selbst liebst.
Glaube an die Liebe
Glaube an das Leben
dann wirst du alles Glück erstreben
Lebe im Moment
vergiss das gestern, vergiss das Dort.
Die Zukunft will nur Gutes,
wenn du es zulässt.
Mittwoch, 14. November 2012
we are the reckless. we are the wild youth.
...shadow's settle on the place that you left
our minds are troubled by the
emptiness.
destroy the middle, it's a waste of time
from the
perfect start
to the
finish line.
and if you're still breathing you're the lucky ones
cause most of us are heaving through corrupted lungs
setting fire to our insides for fun
collecting names of the lovers that went wrong,
of the lovers that went wrong...
we are the reckless we are the wild youth!
chasing visions of your futures
one day we are revealed the truth
that one will die before he gets there.
and if you're still bleeding
you're the lucky ones.
'cause most of all feelings
they are
dead
they are
gone.
(...)
Daughter - "Youth" from On-Airstreaming.com on Vimeo.
Dienstag, 13. November 2012
zwar sag ich, dass ich das versteh
dabei versteh ich nur, dass liebe kommt und liebe geht
zwar sag ich dass ich nun akzeptiere
doch ich weiss nicht wieso.
ich will nun nicht mehr fragen weil keine antwort reicht
weil keine antwort je genug sein wird
weil es zu viele und keine darauf gibt.
und dass du mich jetzt einfach aus deinem leben streichst
hab ich längst begriffen
ich lass es dich auf deine weise tun
und lasse dich in ruh.
ich weiss du tust als wär ich nicht mehr da
aber ich weiss,
wir haben uns viel gegeben
und das bleibt für immer in dir.
ich hoff das trägst du bei dir
und lässt es nicht mehr raus
weil ich weiss und denke,
dass es du irgendwann brauchst.
dabei versteh ich nur, dass liebe kommt und liebe geht
zwar sag ich dass ich nun akzeptiere
doch ich weiss nicht wieso.
ich will nun nicht mehr fragen weil keine antwort reicht
weil keine antwort je genug sein wird
weil es zu viele und keine darauf gibt.
und dass du mich jetzt einfach aus deinem leben streichst
hab ich längst begriffen
ich lass es dich auf deine weise tun
und lasse dich in ruh.
ich weiss du tust als wär ich nicht mehr da
aber ich weiss,
wir haben uns viel gegeben
und das bleibt für immer in dir.
ich hoff das trägst du bei dir
und lässt es nicht mehr raus
weil ich weiss und denke,
dass es du irgendwann brauchst.
Mach's gut und bis bald.
Ich hab mich ausgeweint
hab alle Worte gesagt
Gedanken ausgedacht
alles und zu viel gefühlt
es steht nun nichts mehr im Raum
ich lass dich jetzt geh'n
weisst du ich bin jetzt glücklich
hab mich selbst wieder gespürt
die Liebe wiedergefunden
das Leben wieder erlebt.
Es bringt nichts dich zu vermissen,
weil das tu ich eh,
es bringt nichts mehr sich zu hinterfragen,
weil das tut nur unnötig weh.
Haben Bonnie und Clyde gespielt - unsere Vorstellungen geliebt.
Haben naiv an unsere Träume geglaubt - die sind nun geraubt und verstaubt.
Und mein Herz kann wieder atmen
meine Ohren hör'n wieder zu
bin bereit zu neuen Taten
und lasse Grenzenloses wieder zu.
Ich lache laut und hörbar
mit Augen und Seele
spiele kein Spiel mehr
und fühle.
Fühle den Windstoss
und höre das Summen
rieche den Kaffee
und atme die kalte Luft
- den Winterduft.
Weisst du, ich bin dir nicht böse
und ich bereue nicht,
weisst du, dass ich mich jetzt löse
von dir
von mir
und uns.
Sag adieu, tschüss, lass es dir gut geh'n
und denk manchmal doch zurück.
Ich hab und werd nicht vergessen
denke an unser Lieblingsstück.
Ich wünsche dir das Beste,
dass du das wahre Glück erlebst
dass du dein Leben lebst
so wie du es willst
so wie du es spürst.
Ich danke dir von Herzen
für eine schöne Zeit
ich lass dich jetzt weiterziehen.
Machs gut, und...
bis bald.
Mittwoch, 8. August 2012
Vergessen
Man wird selbst erdrückt
Von Zweifeln und Gedankenlasten
Vom Müssen und Sollen
Von Zielen die erreicht werden sollen
Träume, vom eigenen Druck zerquetscht
Lachen, das von Ängsten und Sorgenfalten ersetzt wird
Alltag, der nur noch aus Plänen besteht,
vergessen zu leben.
Die Luft einzuatmen, die nach Hoffnung riecht,
wenn der Regen alles abwischt,
die Blätter tropfen,
das Gras viel grüner erscheint,
die Strassen nach nassem Teer riechen.
Habe vergessen, wie sich die Rinde eines Baumes anfühlt
oder wie Brennnesselstiche
an den nackten Waden wirklich brennen.
Habe vergessen, dass weit weg von gesellschaftlichen
Vorgaben
- wie Bodymassindex, dem perfekten Outfit,
den hippsten Instagrammbildern, dem Ausfüllen unzähliger
Formulare,
das Zahlen der Rechnungen und der gesunden Ernährung –
noch das Leben lebt, während ich darauf warte,
warte auf den springenden Moment,
dabei nicht realisiere, dass viele springende Momente
an mir vorbeiziehen.
Ich bin zu beschäftigt mit Beschäftigtsein.
Versinke in Vorwürfen,
und in meiner Angst vor ständigem Versagen,
höre mich nur noch ‚scheisse’ sagen
höre mich nur noch weinerlich klagen.
Verliere mich.
In unwichtigen Debakeln
Nörgele an unwichtigen Makeln.
Lachen, das von Ängsten und Sorgenfalten ersetzt wird
Alltag, der nur noch aus Plänen besteht,
vergessen zu leben.
Habe vergessen, wie der Sommerhimmel aussieht,
wenn der Mond die Wolken beleuchtet,
wie Eulen klingen, wenn sie in der Nacht erwachen,
wie herzerwärmend Kinder lachen,
die noch voller Unschuld ihr Leben im Abenteuer leben,
habe vergessen,
wie es ist zu vergeben –
anstatt sich ständig blinder Wut hinzugeben.
Will mich befreien von diesen Fesseln der Freude,
will nicht mehr warten, denn wenn nicht heute –
wann dann?
Dienstag, 3. Juli 2012
Befreiheit
Also dann steh
ich da
und hör all
die Melodien
die mich sonst
Feierabends berieseln
im Zug,
wenn ich da
sitze
und den Bäumen
beim vorbeizieh'n
zuschau
wie Wiesen, Häuser
und Kühe verschwinden
die Sonne
golden scheint
und irgendeine
wunderbare Stimme
die Worte in
mein Ohr singt
die ich gerade
hören will
weg von hier
und weg von
allem was belastet
ein Teil des Rucksacks
fällt ab
den man mit
sich trägt.
der mich
erdrückt
bedrückt,
zerstückt.
also steh ich
hier
und wanke und
tanze
zwischen all
den Leuten
die dasselbe
fühlen
so oft gehört
so oft gespürt
nun so real
vor dir
mit dir
IN dir.
die Hände die
klatschen,
im Takt der Erleichterung.
der Glückseligkeit.
also steh ich
da
und tanze und
wanke
und wasche all
den Staub weg.
und all den Alltagsdreck.
bin berauscht
von all den Tönen
und allen Töchtern
und Söhnen
der Musik.
die also hier
stehn
und tanzen und
wanken
um sich zu
duschen
in Noten und
texten
und an Besseres denken
als die Gegenwart.
es ist Sommer.
es ist Umbruch.
und es ist die
Musik
die mich
gerade hält.
und das ist
was zählt;
also, wir
stehn da,
wir tanzen und
wanken
und wissen,
und wissen was
wichtig ist.
und der Rucksack,
den ich trag,
scheint wie
die Seifenblasen vor mir,
langsam an,
zu platzen.
zu tanzen,
und,
zu wanken.
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