Sonntag, 18. März 2012

Komm ich nehm dich bei der Hand.

Komm ich nehm dich bei der Hand
und wir springen über den verbotenen Rand.
Ich putz den Spiegel für dich
und zeig dir dein wahres Ich.
Komm ich nehm dich bei dir Hand
und wir hauen ab,
wir rennen, fahren, flüchten
in unser Wunderland.
Wir gehn zu Sky & Sand,
lassen Lieder wirklich lassen-
Textzeilen sollen die Momente fassen
wenn wir auf den Strassen rasen
die unsre Zukunft pflastern,
und wir entkommen Rastern
der sogenannten eigentlich-sollte- man-es-doch-so-machen-Lasten.
Jetzt grad zählt nur du und ich
und keine Alltagspflicht.
Wir leben einen Traum fern
von einem Grenzenraum
wir entfernen den Saum
der uns manchmal trennen will,
wir bleiben hier, sitzend und still.
Unabhängig abhängig,
wie wir unsre Zigarette rauchen
und uns die Freiheit schenken die wir zum Atmen brauchen.
Wir wissen beide wo wir einmal sein werden,
und einzelne Kraft gemeinsam stärken.
Komm ich nehm dich bei der Hand 
und wir springen über den verbotenen Rand. 
Ich putz den Spiegel für dich 
und zeig dir dein wahres Ich.

Komm ich nehm dich bei dir Hand
und wir hauen ab,
wir rennen, fahren, flüchten
in unser Wunderland.


Mittwoch, 14. März 2012

Fehlbar.

Ja, da sind Makel
bin nicht perfekt.
Wurde nicht als Bilderbuchfigur gezeichnet
weder Seele noch Gesicht,
bin weder Jolie noch Pitt.
Es wird laut gelacht
und aufällig gedacht!
Mach was mir gefällt, egal,
obs wem passt.
Ich bin da,
das ist klar
unübersehbar und nah.
Kein Victoria's Secret Mannequin
Zähne wurden nie gebleicht
Körper nicht operiert.
Ich rede, male, schreie
und verstecke nicht,
Ich liebe, hasse, sehe
das bin nun mal ich.
Bin nicht perfekt
auch nicht nah dran,
bin wer ich bin,
emotional, nicht kalt,
wars früher, bins jetzt, werds bald.
Sein, ist alles was ich will,
geniessen, ist der Sinn.
Bin schon lange müde
verstellen ist passé.
Ich nehm was mir gefällt
und geb dir auch viel.
Kenne keine Regeln
um glücklich zu werden.
Will laut lachend
mit Wein in der Hand sterben.
So wie ich bin,
mit unzählbar schönen Fehlern,
so will auch gehen.

Das bin ich.
Und das ist mein Leben.

Montag, 12. März 2012

via


Schneeschmelze.

Entscheidungen, die verändern sollen,
die bestimmen,
die erneuern,
die formen,
wie die Frühlingssonne,
der den Winterschnee der Vergangenheit weggschmilzt,
Entscheidungen, die getroffen werden sollen.
Die Angst machen.
Doch die warmen Strahlen beflügeln,
high von all den neuen Möglichkeiten,
die jetzt plötzlich vor deiner Nase
dir aufregenden Wandel ins Gesicht schreien,
Blumen, die aus dem Boden spriessen
und leicht nach Sommer riechen.
Grinsend und verliebt in das "man könnte doch",
absolut und total hingerissen
von dem möglichen bevorstehenden Wechsel,
der die alten Kleider abstreift,
der die grauen tristen Farben auswischt -
und alles, alles so viel heller erscheinen lässt.
Bin betört von einer fernen Musik
die mich abschweifen lässt,
von den Strassen und den Gassen
und den Wiesen und den Dönerbuden
und den Läden und den Beizen
und den Nachbarn und den Häusern
die ich hier kenne,
und möchte den Zug Richtung Zukunft nehmen,
Halt ohne Verlangen,
ohne Umwege,
in ein neues Zuhause.
In einen neuen Tag.
Schmeisse die Altlasten
und die gestrigen Sorgen
in den Abfall des düsteren Winters.
Ein neuer Morgen,
den ich mit einem Kaffee voller Zufriedenheit beginnen möchte.
Und die Frühlingssonne,
die mich blendet,
bleibt dieselbe wie zuvor.
Nur irgendwie,
und scheinbar,
so viel freundlicher.



We Are Augustines | Book Of James from matt amato on Vimeo.

Montag, 5. März 2012

Geschwisterherz(en)


Zweiundhalb Jahre
die uns unterscheiden,
nebst dem Geschlecht und anderen Dingen,
wie Reden, Tanzen, Sein
und trotzdem bist du nah,
schon immer für mich da,
mit jugendlicher Weisheit schon oftmals Recht gehabt,
mir Augen geöffnet,
die Tür aufgemacht,
egal was war,
egal was ist,
egal was kommt,
muss ich einzig bei dir allein nie Angst kriegen,
dass du mir eines Tages deine Schulter nicht mehr bietest.
Durch dein Herz pumpt dasselbe Blut,
und deine Augen haben dieselbe Farbe,
denselben Ausdruck,
denn du bist ein Zuhause,
du bist mein Zuhause,
du bist mein Bruder,
seelisch und biologisch betrachtet,
Familie, auf die ich immer zählen kann.
Ich wollte dir nur danke sagen,
danke, für alles was du schon
getan und tun wirst,
hast immer nur gegeben und so wenig gefordert,
danke,
 für die grosse Liebe die in dir lodert.

Donnerstag, 1. März 2012

Dir selbst unterlegen.


Du unterliegst deinen Bedenken,
kannst keine Liebe schenken,
denn du verlierst dich in deiner Wut,
machst dich kaputt,
mit Zweifeln und grübeln
und Unsicherheit.
Hasst dein Gesicht,
und dich innerlich.
Fühlst dich fehl am Platz
Und weisst nicht was du willst,
Kritik formt dich,
doch in deinem Ausmass
bringt es dich noch um.
Warum?
Du zergehst an dir selbst,
bist dein grösster Feind,
und dein grösster Konkurrent,
bekämpfst dich selbst
und rennst,
rennst vor dir weg.
Bittere Tränen,
die du in dir hältst,
willst keine Schwäche zeigen,
obwohl du nicht mehr kannst.
Du kannst nicht mehr,
aufstehen, gehen, atmen,
alles fällt dir schwer.
Dein Lachen lacht nicht,
deine Augen auch nicht mit,
in dir fehlt bald was,
das langsam zerbricht.
Zerbricht ohne Grund,
und aus deinem Mund,
leere Zeilen,
ohne Bedeutung,
willst dich nicht mitteilen,
nicht reden, sprechen oder sein.
Es brennt,
deine Seele brennt,
du dürstest nach Wasser,
das du nicht kennst,
nicht findest,
nicht siehst,
und du brennst.
Brennst dich fast nieder,
als verkohlte Ruine,
findest du dich wieder.
Du glaubst zu wissen was dir fehlt,
ein kleines grosses Wort,
Glaube an dich selbst,
ist was du verloren hast.
Finden ist keine Sache,
fang nur mit Suchen an,
akzeptiere dein Selbst,
und fang an,
dich zu lieben
wie du liebtest,
damit du nicht vergisst,
was dir das Leben alles bietet.